Das OutSystems Build-for-the-Future-Versprechen

Wir unterstützen Kunden bei der Umwandlung disruptiver technologischer Veränderungen in einen strategischen Vorteil

In der Technologiebranche gibt es nur eine Konstante: kontinuierliche Veränderungen. Jeden Tag gibt es ein neues Gerät, eine neue App, einen neuen Dienst, ein neues Tool, eine neue Plattform, ein neues Framework, ein neues Protokoll oder eine neue Architektur. Im Software-Bereich treibt dieser Wandel einerseits Innovationen voran. Andererseits macht er frühere Investitionen im Wert von Milliarden (wenn nicht gar Billionen) Dollar zunichte.

Die größte Herausforderung für die Softwareindustrie besteht darin, die Lebensdauer von Applikationen über die Einführung neuer Technologiegenerationen hinaus zu verlängern und so der Obsoleszenz entgegenzuwirken. Diese Herausforderung zu bewältigen, war eines der Grundprinzipien bei der Gründung von OutSystems und ist auch heute noch der North Star des Unternehmens. Durch die Abstraktion eines Applikationsdesigns in ein Modell (anstatt in Zeilen prozeduralen Codes) kann die Implementierung der Applikation vom zugrunde liegenden Technologie-Stack entkoppelt werden. Mit dieser modellbasierten Architektur können die Applikationen von OutSystems-Kunden auch dann weiterlaufen und modifiziert werden, wenn wesentliche Änderungen an der Plattform vorgenommen werden.

  • „Es gibt Applikationen, die vor zwanzig Jahren auf der OutSystems-Plattform geschrieben wurden und heute noch laufen und verändert werden.“

Aufgrund dieser einzigartigen Architektur haben die Apps unserer Kunden viele disruptive technologische Veränderungen überlebt und sich weiterentwickelt: vom Client-Server zu Web, von Web zu Mobile, von On-Premise zur Cloud. Es gibt Applikationen, die vor zwanzig Jahren auf der OutSystems-Plattform geschrieben wurden und heute noch laufen und verändert werden – trotz etlicher Generationen neuer Technologien und elf Hauptversionen der Plattform. Zwanzig Jahre alten Code als aktuelle, moderne App am Laufen zu halten, ist in der Regel gar nicht machbar – fragen Sie einen COBOL-Programmierer, der 700 Dollar pro Stunde für die Wartung von Mainframe-Code verdient. OutSystems-Kunden tun es dennoch.

Während andere Plattformanbieter ihre Kunden bei der Einführung selbst geringer Verbesserungen routinemäßig zurücklassen und sie zwingen, ganze Applikationsportfolios neu zu schreiben oder zu verwerfen, ist OutSystems immer bestrebt, alle Kunden zu unterstützen. Ihre Applikationen müssen vielleicht etwas angepasst werden, um alle Vorteile der modernsten Technologien nutzen zu können. Aber wir sind der Meinung, dass die Applikationen von Kunden auch bei größeren Änderungen an der zugrunde liegenden Plattform ohne umfangreiche Anpassungen weiterlaufen und sich kontinuierlich weiterentwickeln können sollten. Das ist der Kern des Build-for-the-Future-Versprechens von OutSystems.

Wir haben unsere Kunden in den letzten 20 Jahren erfolgreich dabei unterstützt, ihre Applikationen anzupassen, weiterzuentwickeln und zu aktualisieren – und versprechen, dies auch in den nächsten 20 Jahren zu tun. OutSystems ist branchenweit führend, wenn es darum geht, Kunden dabei zu helfen, ihr Applikationsportfolio angesichts disruptiver technologischer Veränderungen anzupassen. Wir versprechen, bei dieser größten Herausforderung der Software-Branche weiterhin führend zu sein.

  • „Wir haben unsere Kunden in den letzten 20 Jahren erfolgreich dabei unterstützt, ihre Applikationen anzupassen, weiterzuentwickeln und zu aktualisieren – und versprechen, dies auch in den nächsten 20 Jahren zu tun.“

Unsere Branche befindet sich mitten in einem der bedeutendsten technologischen Umbrüche des letzten Jahrzehnts: dem Übergang von traditionellen Apps, die in der Cloud laufen, zu einer neuen Generation von Apps, die mit einer cloudnativen Architektur entwickelt wurden. Wie bei allen vorangegangenen Umbrüchen in den letzten zwei Jahrzehnten unterstützt OutSystems seine Kunden an vorderster Front bei der Entwicklung neuer Apps, die die Vorteile dieser spannenden neuen Technologien nutzen. Zugleich schafft OutSystems die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Übergang bestehender Kunden-Apps in das neue Paradigma.

Im Dienste des ersten Ziels:

Wir unterstützen Kunden bei der Entwicklung einer neuen Generation cloudnativer Applikationen

OutSystems führt Project Neo ein. Das Release ist für Anfang 2022 vorgesehen. Project Neo sorgt für eine deutlich reduzierte Komplexität bei der Erstellung von cloudnativen Applikationen mit Containern, Kubernetes-Clustern, serverlosen Funktionen und unzähligen anderen modernen Technologien. So müssen Kunden keine Monate und Hunderttausende Dollar für die Architektur und Konfiguration ihrer Cloud-Laufzeitumgebung sowie die Integration der Dutzenden erforderlichen Cloud-Dienste investieren. Project Neo übernimmt diese Arbeit und integriert vorgefertigte Software-Pakete in die Plattform. So können Entwickler sich ganz auf das Implementieren ihrer Applikationslogik konzentrieren. Die Produktivität beim Erstellen und Ausführen von cloudnativen Applikationen wird auf das Zehnfache steigen.

Im Dienste des zweiten Ziels:

Wir unterstützen Kunden bei der Ausschöpfung aller Vorteile der aktuellen Technologiegeneration und sorgen für einen reibungslosen Übergang zur nächsten Technologiegeneration, wenn der Zeitpunkt für den Kunden am besten passt

OutSystems aktuelles Flaggschiff-Produkt ist OutSystems 11. Die preisgekrönte Plattform, die von Analysten und Kunden regelmäßig als marktführend eingestuft wird, unterstützt Kunden bei der effizienten Erstellung strategischer Applikationen, die sowohl on-premises als auch in mehreren Public Clouds ausgeführt werden können.

OutSystems 11 unterstützt derzeit ein breiteres Spektrum an Anwendungsfällen als Project Neo von der Markteinführung bis zum Großteil des Jahres 2022. Deshalb gehen wir davon aus, dass in diesem Jahr viele Bestandskunden ihre Applikationen weiterhin auf OutSystems 11 erstellen werden. Ebenso werden viele neue Kunden ihre Entwicklungsarbeit mit OutSystems 11 beginnen. Dank unserer kontinuierlichen Investitionen in die Entwicklung von OutSystems 11 und unseres Build-for-the-Future-Versprechens können unsere Kunden sicher sein, dass sich ihre Investitionen in OutSystems 11 so lange wie nötig auszahlen werden. Project Neo stellt nur einen Nutzen für diese Investitionen dar, und kein Risiko.

Was genau bedeutet das Build-for-the-Future-Versprechen für OutSystems 11 und Project-Neo-Applikationen? Die Einzelheiten hängen davon ab, welche Art von Applikationen ein Kunde benötigt:

Details des Build-for-the-Future-Versprechens für:

Kunden mit Applikationen, die in der OutSystems 11 Cloud laufen

Sie werden Ihre Applikationen mindestens bis März 2027 (also noch 5 Jahre) in der OutSystems 11 Cloud betreiben können. Das genaue Enddatum für die OutSystems 11 Cloud werden wir Ihnen mindestens zwei Jahre im Voraus mitteilen.

Wichtiger noch: OutSystems wird es seinen Kunden lange vor dem Ende der Lebensdauer der OutSystems 11 Cloud ermöglichen, ihre OutSystems-11-Applikationen auf Project Neo zu betreiben – ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand. OutSystems-11-Apps, die auf Project Neo laufen, werden zwar nicht alle Vorteile der nativen Project-Neo-Applikationen übernehmen, aber durch die modernere Architektur der neuen Plattform Verbesserungen erfahren (z. B. Skalierbarkeit und Robustheit).

Wenn ein Kunde seine Applikationen bis März 2027 nicht auf Project Neo umgestellt hat, wird OutSystems seine Apps und Daten für ihn auf Project Neo upgraden – wiederum ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand.

Details des Build-for-the-Future-Versprechens für:

Kunden mit selbstverwalteten OutSystems-11-Applikationen

Wie bei Cloud-Kunden von OutSystems 11 können Sie Ihre selbstverwalteten Applikationen mindestens bis März 2027 weiter betreiben. Wir werden Sie mindestens zwei Jahre vorher informieren, wenn OutSystems 11 nicht mehr für die Unterstützung selbstverwalteter Applikationen zur Verfügung stehen wird.

Wichtiger noch: OutSystems wird seinen Kunden lange vor dem Ende der Lebensdauer von OutSystems 11 für selbstverwaltete Applikationen die Option bieten, ihre OutSystems-11-Applikationen – ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand – auf Project Neo in Ihrer eigenen privaten Cloud zu aktualisieren. Alles, was der Betrieb Ihrer Apps erfordert, befindet sich innerhalb Ihrer Domain. Dabei werden alle Ihre Daten und Ihr gesamtes IP von Ihnen kontrolliert. Diese Option wird bis Ende 2024 verfügbar sein.

Es handelt sich um eine selbstverwaltete Lösung, die aber auf einer modernen Cloud-Architektur basiert. Diesen Ansatz verfolgen wir, weil Project Neo eine hochmoderne, cloudnative Plattform ist. Als solche erfordert sie anspruchsvolle Dienste für die automatische Skalierung, niedrige Betriebskosten und komplexe Datenkonfigurationen. Zudem beruht sie auf Netzwerkoptimierungen, die nur die Dienste der fortschrittlichsten Cloud-Anbieter bieten. Darüber hinaus unterliegt diese Infrastruktur einem ständigen Wandel und wird sich in den nächsten fünf Jahren mit Sicherheit stark verändern. Unser Ansatz entspricht unserer Zielsetzung, Ihnen die bestmögliche Technologielösung für den Betrieb Ihrer Applikationen zu bieten.

Zusammenfassung

Bei der Erweiterung und Weiterentwicklung der Funktionen von Project Neo werden wir uns nicht nur auf neue Anwendungsfälle konzentrieren, sondern auch auf die Möglichkeit, OutSystems-11-Apps weiterzuentwickeln. Denn die Investitionen unserer Kunden sollen sich auch in Zukunft auszahlen. Das bedeutet:

  • Mit Project Neo lassen sich OutSystems-11-Apps so entwickeln und hosten, als wären sie in OutSystems 11 – ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand.
  • Sie können Ihre Apps von OutSystems 11 zu Project Neo upgraden, wo sie wie in OutSystems 11 entwickelt und gehostet werden können – ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand oder signifikantes Training.
  • Project Neo unterstützt sowohl multiple als auch hybride Cloud-Strategien.
  • Mit Project Neo lassen sich generierter Code, App-Daten, Containerkonfigurationen und Vorlagen für die Infrastrukturkonfiguration exportieren. Damit Kunden Apps ausführen und betreiben können, müssen bestimmte PaaS-Funktionen durch kundeneigene Dienste ersetzt werden. Dieser Ansatz gewährleistet, dass kein Code-Lock-in entsteht.

Trotz der bevorstehenden Einführung von Project Neo bleibt OutSystems 11 ein Kernprodukt und eine branchenführende Plattform, auf die sich Hunderttausende Entwickler verlassen. Auch nach dem Launch und der Erweiterung von Project Neo wird OutSystems weiterhin Innovationen für die OutSystems-11-Plattform entwickeln. Das Build-for-the-Future-Versprechen von OutSystems bedeutet, dass alles, was Sie heute auf OutSystems 11 entwickeln, in naher Zukunft auch auf Project Neo ausführbar sein wird. Vor allem aber bedeutet es: Ganz gleich, für welche Investition in die Applikationsentwicklung mit OutSystems Sie sich entscheiden und welche technologischen Veränderungen kommen – wir werden Ihre Applikationen genau wie in den letzten 20 Jahren weiter voranbringen.