Lotus Notes und Domino waren einst wichtige Business-Plattformen – aber die Zeiten haben sich geändert. Lotus Notes basiert auf einer jahrzehntealten Architektur. Deren proprietäres Entwicklungs-Framework, Datenbank, Programmiermodell und Skriptsprache fehlt die Flexibilität und Agilität, die moderne Unternehmen brauchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Angesichts von Trends wie Mobile, Cloud Computing und spezialisierten Plattformen hält Lotus Notes Ihr Unternehmen heute eher zurück, statt es voranzubringen.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss Ihr Unternehmen seine Lotus-Notes- und Domino-Infrastruktur auf eine moderne Technologie migrieren, die Ihre aktuellen und zukünftigen Geschäftsanforderungen unterstützt.

In meinem vorherigen Blogbeitrag habe ich Gründe genannt, warum Sie Ihre Lotus-Notes- und Dominos-Applikationen ersetzen sollten. Heute möchte ich Ihnen 5 Schritte für eine erfolgreiche Migration vorstellen. Bei diesem Blogbeitrag handelt es sich um eine gekürzte Version unseres neuen E-Books Lotus Notes Migration: 5 Schritte zum Erfolg. Laden Sie sich Ihr kostenloses Exemplar herunter, um noch mehr Einsichten zu erhalten.

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5 Schritte zur Migration von Lotus-Notes-Applikationen

Obwohl der Nutzen einer Migration von Lotus Notes und Domino auf der Hand liegt, kann der Prozess ohne angemessene Planung einige Herausforderungen mit sich bringen. Hier sind fünf Schritte, die Sie für eine zügige und erfolgreiche Migration von Lotus Notes und Domino berücksichtigen sollten.

1. Dokumentieren Sie Ihr Applikationsportfolio

Wenn Sie heute noch mit Lotus Notes arbeiten, tun Sie dies wahrscheinlich schon eine ganze Weile lang. Ihr Unternehmen verfügt möglicherweise über Hunderte oder sogar Tausende Notes- und Domino-Applikationen, die über verschiedene Geschäftsbereiche verteilt sind. Können Sie sicher sein, dass Sie jede einzelne davon kennen?

Ihr erster Schritt sollte deshalb darin bestehen, alle Ihre Lotus-Notes-Applikationen zu katalogisieren, um den Umfang Ihrer Migration zu ermitteln. Die Bestandsaufnahme sollte Folgendes umfassen:

  • Zweck
  • Nutzung (täglich, monatlich, quartalsweise etc.)
  • Speicherort (Server, Rechenzentrum, geographische Lage)
  • Komplexität (Felder, Formulare, Ansichten, Agents usw.)

2. Entscheiden Sie, was mit den einzelnen Apps geschehen soll

Sobald Sie Ihre Bestandsaufnahme gemacht haben, können Sie Prioritäten setzen und gute Entscheidungen für die Migration treffen. Viele Apps werden vielleicht nur selten genutzt und können abgeschaltet werden. Einige Applikationen sollten auf eine neue Plattform migriert werden. Für andere gibt es wahrscheinlich gute Lösungen von Drittanbietern, mit denen Sie Ihre Apps kostengünstiger ersetzen können.

Wenn Sie an eine direkte Migration (von Erscheinungsbild und Geschäftslogik) denken, beachten Sie: Ihre Geschäftsprozesse haben sich in vielen Fällen geändert. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, Ihre Applikationen neu zu gestalten, um Ihre aktuellen Geschäftsprobleme zu lösen.

3. Wählen Sie die passende Plattform

Als Nächstes müssen Sie die Applikationsentwicklungsplattform auswählen, die Sie für die Migration Ihres Portfolios verwenden wollen. Bei der Evaluation von Lösungen sollten Sie unter anderem folgende Punkte berücksichtigen:

  • Entwicklungsgeschwindigkeit: Stellen Sie sicher, dass Sie mit der neuen Plattform Enterprise-Applikationen schnell erstellen können. Das heißt: innerhalb von Wochen statt Monaten.
  • Benutzerfreundlichkeit: Die Plattform sollte die Bereitstellung moderner und eleganter Applikationen vereinfachen, die auf soliden UX-Prinzipien basieren.
  • Cloud-Fähigkeit: Auch wenn Sie noch lokale Server verwenden, ist die Cloud die Zukunft. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Applikationen in jeder beliebigen öffentlichen oder privaten Cloud ausführen können, ohne sich an eine proprietäre Umgebung zu binden.
  • Interne Kompetenzen: Entscheiden Sie sich für eine Plattform, die Ihr bestehendes Team nutzen kann, ohne dass Sie viel Zeit in Weiterqualifizierungen investieren oder knappe externe Ressourcen hinzuziehen müssen.
  • Mobilität: Die neue Plattform sollte die Erstellung von nativen mobilen Apps oder Progressive Web Apps ermöglichen, ohne dass zusätzliche Entwicklung erforderlich ist.
  • Flexibilität: Ihre neue Plattform sollte es ermöglichen, Applikationen bei Bedarf einfach und schnell zu aktualisieren.

4. Migrieren Sie Ihre erste App

Die erste App, die Sie migrieren, sollten Sie als Pilotprojekt behandeln, um Ihren Prozess zu etablieren. Wählen Sie eine kleinere Applikation, die gut bekannt ist, aber mit einem wichtigen Geschäftsprozess verbunden ist. Dabei sollten Sie die Applikation neu gestalten, anstatt nur ihre Geschäftslogik und Benutzeroberfläche auf eine neue Plattform zu übertragen. Wählen Sie einen Anwendungsfall, der sich durch das Hinzufügen neuer Funktionen im Zuge des Migrationsprozesses weiterentwickeln lässt.

Sobald Sie sich entschieden haben, welche App zuerst migriert werden soll, empfiehlt sich ein iterativer Entwicklungsansatz. So können Sie innerhalb weniger Wochen eine Lösung liefern, die regelmäßig aktualisiert wird, anstatt viele Monate auf ein vollständiges Produkt hinzuarbeiten. Dies kann Ihnen helfen, Akzeptanz zu gewinnen und Momentum aufzubauen, wenn Sie den Rest Ihres Portfolios migrieren.

5. Begrüßen Sie Veränderungen

Die Migration ist kein einmaliger Prozess: Wenn sich Ihr Unternehmen verändert, sollten sich auch Ihre Apps weiterentwickeln. Schaffen Sie einen kollaborativen Ansatz, bei dem Nutzer Feedback abgeben können – am besten direkt in der Applikation. So können Sie die Applikation kontinuierlich und je nach Bedarf verbessern.

Wie OutSystems Ihre Lotus Notes-Migration unterstützen kann

OutSystems bietet eine moderne Low-Code-Plattform, mit der Sie Ihre bestehenden Notes- und Domino-Applikationen mühelos migrieren können. Zugleich können Sie neue Funktionen hinzufügen, für Mobilität und Cloud-Fähigkeit sorgen und ein überzeugendes Benutzererlebnis bieten. Dank KI-gestützter Entwicklung und einer einfach bedienbaren visuellen Oberfläche können Sie einfach mit Ihrem bestehenden Team und Ihren vorhandenen Ressourcen weiterarbeiten.

Sarawak Energy zum Beispiel nutzt OutSystems, um seine veraltete Lotus-Notes-Infrastruktur zu ersetzen und neu zu gestalten. Heute werden neue Applikationen schneller bereitgestellt, als das Unternehmen es für möglich gehalten hätte.



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