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AT&S: 30 Prozent schnellere Entwicklung maßgeschneiderter Anwendungen

Fertigung

Als einer der weltweit führenden Hersteller für Leiterplatten und IC-Substrate liefert AT&S die Infrastruktur der Digitalisierung. Die innovativen Technologien von AT&S finden sich in Smartphones, Hochleistungsrechnern sowie in Autos, Windkrafträdern und medizinischen Implantaten wieder und sorgen in Verbindung mit Mikrochips dafür, dass Daten schnell und effizient verarbeitet werden. Während AT&S dadurch den technologischen Fortschritt seiner Kunden vorantreibt, setzt das Unternehmen bei der Digitalisierung der individuellen internen Prozesse seiner weltweit mehr als 14.000 Mitarbeitenden auf High-Performance Low-Code von OutSystems.


20 Apps

mit High-Performance Low-Code entwickelt

1-jährige

Implementierungs-phase

30%

schnellere Entwicklung von Applikationen

Herausforderung

Digitalisierung interner Prozesse

Mit seinen innovativen Technologien stellt AT&S Plattformen zur Verfügung, auf denen Unternehmen ihre digitalen Ideen umsetzen können. Leiterplatten und IC-Substrate stellen sicher, dass Informationen schnell und reibungslos fließen können. Die Erstellung dieser Technologien ist dabei nicht ohne die entsprechenden internen Prozesse möglich. Für administrative Prozesse wie im Bereich Controlling oder HR sowie für die Rechnungsstellung und Kundenanbindungen verwendet AT&S unterschiedliche Softwareprodukte von SAP und Microsoft. 

„Mit OutSystems entwickeln wir unsere Anwendungen nicht nur 30 Prozent schneller, wir können nun auch einen ganz anderen Ansatz fahren. Durch einen engen Austausch mit der Fachabteilung ist unsere Entwicklung viel effizienter und zielführender geworden.“

Mario Krassnitzer Manager IT Software Development AT&S
mario krassnitzer, ats
Mario Krassnitzer Manager IT Software Development AT&S

„Neben diesen Standardprodukten gibt es bei AT&S auch immer wieder die Anforderung für ein maßgeschneidertes Produkt“, erklärt Mario Krassnitzer, Manager IT Software Development bei AT&S. „So hat die Produktion irgendwo ein spezielles Problem, das wir mit Standardsystemen nicht lösen können, oder sie wollen Kunden ausgewählte Daten zur Verfügung stellen, die die bestehende Software nicht liefern kann. Sei es, weil es sich um besondere Maschinen handelt, die nicht in die Systeme eingebunden sind, oder um eine Mischung aus Daten von verschiedenen Systemen, die wir nicht mit Standardmethoden exportieren können.“

Zur Entwicklung dieser maßgeschneiderten internen Applikationen verwendet das 25-köpfige internationale Entwicklerteam unter anderem Technologien, die auf Microsoft .NET, C# und SQL-Server basieren. Die meisten Anwendungen wurden bei AT&S jedoch seit den 90er-Jahren mithilfe der Applikationsplattform HCL Notes (früher Lotus Notes) entwickelt. „Mittlerweile finden wir für unsere Standorte weltweit kaum noch Programmierer und Consultants, die sich mit Lotus Notes auskennen“, so Krassnitzer. „Oftmals müssen wir auch sehr schnell spezielle Applikationen zur Verfügung stellen. Daher waren wir auf der Suche nach einem Ersatzprodukt, um innerhalb zwei bis drei Jahren die mehreren Hundert Lotus-Notes-Applikationen in unserem Haus zu ersetzen.“

„Ich bin damals als Manager angetreten mit der Aufgabe Lotus Notes abzulösen und ein System zu evaluieren, mit dem wir schnell maßgeschneiderte Applikationen für unsere Produktentwicklung und Produktion einführen können.“

Mario Krassnitzer Manager IT Software Development AT&S
mario krassnitzer, ats
Mario Krassnitzer Manager IT Software Development AT&S

printed circuit board

Lösung

Maßgeschneiderte Entwicklung mit High-Performance Low-Code

Manche dieser Lotus-Notes-Anwendungen sind nur für eine kleine Gruppe der Mitarbeitenden relevant. Andere wiederum sind größer, komplexer und abteilungsübergreifend und damit auch kritisch für die Geschäftsprozesse von AT&S. Zum Teil will das Unternehmen diese Applikationen in den nächsten Jahren auf Standardprodukte wie Microsoft und SAP migrieren. Für alle maßgeschneiderten Anwendungen setzt AT&S auf High-Performance Low-Code.

Innerhalb eines Jahres schauten sich Krassnitzer und sein Team auf Basis von Gartners Magic Quadrant die aktuellen Marktführer im Low-Code- und No-Code-Bereich an und legten die für ihre Anwendungsentwicklung wichtigen Kriterien fest. Dabei verglichen sie die Low-Code-Entwicklung auch mit der High-Code-Entwicklung und evaluierten verschiedene Szenarien. Die Entscheidung fiel auf OutSystems. Für AT&S war es wichtig, die Low-Code-Plattform on-premise installieren zu können und einfach an Microsoft-Produkte sowie andere Schnittstellen anzubinden.

„Unserer Erfahrung nach ist in China die Anbindung an Cloud-Lösungen nicht immer stabil, daher setzen wir für produktionskritische Prozesse auf autarke On-Premise-Systeme wie OutSystems.“

Mario Krassnitzer Manager IT Software Development AT&S
mario krassnitzer, ats
Mario Krassnitzer Manager IT Software Development AT&S

„Unsere Werke sind weltweit verteilt und sehr viele davon sind in China“, erklärt Krassnitzer. „Unserer Erfahrung nach ist in China die Anbindung an Cloud-Lösungen nicht immer stabil, daher setzen wir für produktionskritische Prozesse auf autarke On-Premise-Systeme wie OutSystems.“

Da es bei AT&S auch häufig darum geht, Genehmigungs- oder produktionsunterstützende Prozesse abzudecken und hier zunehmend Tablets, Handhelds, Mobiltelefone oder Barcode-Scanner zum Einsatz kommen, sollten die Mitarbeitenden die entwickelten Anwendungen auch auf allen Endgeräten abrufen können. „Man kann sich vorstellen, dass eine Lotus-Notes-Applikation auf einem Barcode-Scanner nicht mehr läuft“, so Krassnitzer. Der Vorteil von OutSystems ist, dass wir schnell vollwertige Web-Oberflächen bauen können, die auf verschiedensten Endgeräten direkt im Browser funktionieren.“

Schließlich ging es Krassnitzer und seinem Team auch um einen guten Support bei der Nutzung der Anwendungsentwicklungsplattform. „OutSystems hat eine große Community, von der wir profitieren. Wir können uns hier direkt mit anderen Nutzern über Herausforderungen austauschen und erhalten so wertvolle Hilfestellungen“, so Krassnitzer.

„Der Vorteil von OutSystems ist, dass wir schnell vollwertige Web-Oberflächen bauen können, die auf verschiedensten Endgeräten direkt im Browser funktionieren.“

Mario Krassnitzer Manager IT Software Development AT&S
mario krassnitzer, ats
Mario Krassnitzer Manager IT Software Development AT&S

Ergebnisse

20 Anwendungen in zwei Jahren

Das Entwicklerteam von AT&S startete mit einem Proof of Concept, bei der es die Low-Code-Plattform von OutSystems ausgiebig testen und erfolgreich erste Anwendungen entwickeln konnte. Innerhalb von nur nur zwei Jahren hat AT&S nun mit OutSystems in bereits über 20 Low-Code-Anwendungen entwickelt.

Schicht-Logbook

Eine dieser Anwendungen ist das Schicht-Logbook, über das verschiedene Schichtarbeitende den aktuellen Stand der Produktion dokumentieren können. Dieser Prozess lief zuvor analog über ein Buch, in dem die Mitarbeitenden die bereits absolvierten und noch anstehenden Aktivitäten schriftlich festhielten. „Die Vorbereitung einer neuen Produktionslinie erstreckt sich meist über mehrere Arbeitsschichten. Wenn wir beispielsweise Galvanikbäder verändern, müssen wir das zur weiteren Produktion für die nächste Schicht dokumentieren“, erklärt Krassnitzer. „Im Schicht-Logbook können Mitarbeitende und Führungskräfte direkt im Produktionsbereich Informationen eingeben und so an die nächste Schicht übergeben. “

ats collaborators

AISS — Simulationsbericht-Ersteller

Eine Applikation steht an der Schnittstelle zum Endkunden und unterstützt das Entwicklungsteam bei der Erstellung eines professionellen Simulationsberichts für Kunden. „Die Kollegen waren mit der bisherigen Lotus-Notes-Anwendung unzufrieden. Im zweiten Ansatz haben wir daher die Applikation mit OutSystems umgesetzt“, erzählt Krassnitzer. Sobald ein Kunde eine Simulation anfragt, trägt das Team alle erforderlichen Informationen für die Erstellung eines Kundenangebots zusammen. Nachdem die Simulation durchgeführt wurde, erstellt die Anwendung einen fertig gerenderten und formatierten Bericht, den die Mitarbeitenden direkt als PDF-Datei an den Kunden schicken können.

Fazit

„Ich bin damals als Manager angetreten mit der Aufgabe Lotus Notes abzulösen und ein System zu evaluieren, mit dem wir schnell maßgeschneiderte Applikationen für unsere Produktentwicklung und Produktion einführen können. Das war meine wichtigste Aufgabe als Manager“, erklärt Krassnitzer. „Mit der typischen Wasserfallentwicklung hatten wir manchmal erst nach vier Monaten die gewünschte Anwendung finalisiert. Mit OutSystems entwickeln wir unsere Anwendungen nicht nur 30 Prozent schneller, wir können nun auch einen ganz anderen Ansatz fahren. Durch einen engen Austausch mit der Fachabteilung ist unsere Entwicklung viel effizienter und zielführender geworden. Und da ist noch ein Vorteil: Die Ablösung von Lotus Notes durch OutSystems macht es für uns viel leichter neue Talente zu finden.“

„Die Ablösung von Lotus Notes durch OutSystems macht es für uns viel leichter neue Talente zu finden.“

Mario Krassnitzer Manager IT Software Development AT&S
mario krassnitzer, ats
Mario Krassnitzer Manager IT Software Development AT&S
Über AT&S
  • Österreich
  • 14.000 Mitarbeiter
  • Strategische Ziele
    • Agile Kultur & Entwicklung im großen Umfang
    • Legacy-Modernisierung
  • Anwendungstyp
    • Effizienzen
    • Core-Systeme

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